Wow – das bin ich!

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Über das Ich-Bewusstsein bei Hunden

Haben Tiere ein Ich? Weiß ein Hund, wer er ist? Was geht in einem Tier vor, das sich im Spiegel sieht? Das sich – und andere – heulen hört? Das sich – und andere – riecht? Haben Hunde eine Vorstellung von sich selbst? Eine Art Selbstbewusstheit? Ein spannender Artikel von WUFF-Autor Dr. Marc Bekoff, emeritierter Professor für Ökologie und evolutionäre Biologie der Universität Boulder, Colo­­rado.

Niemals kann ein Hund Dir sagen, was er aus den Gerüchen über die Welt weiß, aber wenn du ihn beobachtest, weißt du immerhin, dass du fast nichts weißt … (Mary Oliver, „The Grave“)

Einige Stieglitze argumentierten melodiös am Rand einer Pfütze. Die Vögel wollten baden oder wenigstens ihre Köpfchen neigen und sich selbst betrachten. Sie hatten Schwierigkeiten, wer der Erste sein solle … (Mary Oliver, „Goldfinches“)

Weiß ein Hund, wer er ist?
Die beiden Zeilen aus Gedichten von Mary Oliver sind eng verbunden mit Fragen, an denen kognitive Ethologen, also Wissenschaftler, die sich mit dem Verstand und dem Bewusstsein von Tieren beschäftigen, arbeiten. Und sie passen besonders gut zur Diskussion über die Selbstbewusstheit bzw. das Ich-Bewusstsein von Tieren. Erstens fokussieren sie den Gedanken auf die geruchliche Kommunikation von Hunden und zweitens implizieren sie, dass Vögel (und vielleicht auch andere Tiere) aus dem Erkennen ihres Spiegelbildes auf der Wasseroberfläche tatsächlich etwas über sich selbst erfahren können.

Also, war Jethro, mein früherer Hund, ein sich seiner selbst bewusstes Lebewesen? Hatte David Graybeard, der Schimpanse, bei dem Jane Goodall erstmals beobachtet hatte, dass er ein Werkzeug benutzte, eine Vorstellung davon, wer er war? Wissen Elefanten, Mäuse, Lachse oder Ameisen und Bienen, wer sie sind? Was geht in Tieren vor, wenn sie sich im Spiegel sehen oder in der glatten Oberfläche einer Pfütze oder wenn sie sich selbst oder andere heulen hören, sich selbst oder andere riechen? Kann es sein, dass Ich-Bewusstsein – „Wow, das bin ich!“ – nur dem Menschen vorbehalten ist? Weil an den Antworten auf diese Fragen ein großes Interesse besteht, und weil noch viel wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet, was Tiere über sich selbst wissen, zu tun ist, macht es Sinn, darüber nachzudenken, was und was nicht wir über das Ich der Tiere wissen.

Charles Darwin: Sinn für ein „Selbst“
In seinem Buch „Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl” (1871) dachte Charles Darwin darüber nach, was Tiere über sich selbst wissen könnten. Er war der Meinung, dass man durchaus sagen kann, ein Tier hätte kein Bewusstsein von sich selbst, wenn man darunter Fragen versteht wie „Wo komme ich her?“, „Wo gehe ich hin?“, „Was ist das Leben und was der Tod?“ usw. Darwin verfocht aber auch die evolutionäre Kontinuität und schrieb Tieren daher einen gewissen Sinn für ein Selbst zu. Im erwähnten Buch schrieb er, dass der Unterschied zwischen Menschen und höheren Tieren in dieser Hinsicht zwar sehr groß, aber lediglich ein gradueller, und nicht ein qualitativer sei. Daher sind die Unterschiede der kognitiven Fähigkeiten von Menschen und Tieren sozusagen wie Schattierungen von Grau und nicht einfach Schwarz oder Weiß. Und so haben Tiere, auch wenn sie sich nicht mit dem Sinn, der Herkunft und der Vergänglichkeit des Lebens beschäftigen, dennoch ein gewisses Gefühl für ein Selbst.

Unterschiedliche Grade von Selbstbewusstheit
Nach Jahrzehnten des Studiums von Tieren – von Haushunden über Koyoten und Grauwölfe bis zu Pinguinen und anderen Vögeln – bin ich zu dem Schluss gekommen, dass einige Tiere sich nicht nur ihrer selbst bewusst sind, sondern dass es auch unterschiedliche Grade dieser Selbstbewusstheit gibt. In Zusammenschau mit den Forschungsergebnissen meiner Kollegen kann man durchaus annehmen, dass viele Tiere ein Bewusstsein von ihrem Ich oder ihrer Körperlichkeit haben. So, wenn sie zum Beispiel erleben, dass nun „etwas mit diesem („meinem“) Körper geschieht“.

Hunde und viele andere Tiere entspannen sich, wenn sie mit Freunden zusammen sind, und sie suchen auch aktiv das Vergnügen und vermeiden Schmerz. Viele Tiere erleben die Position ihrer Körperteile im Raum, wenn sie laufen oder springen oder in einem koordinierten Rudel während der Jagd nicht zusammenstoßen. Sie wissen, dass ihr Körper nicht der Körper eines anderen ist. In meinem Buch „Minding Animals: Aware­­­­ness, Emotions, and Heart“ argumentierte ich, dass ein Gefühl für den eigenen Körper für die meisten Tiere notwendig und ausreichend ist, um in den sozialen Milieus, in denen sie leben, auch sozial aktiv sein zu können. Aber, während ein Gefühl für Körperlichkeit zwar auch für Menschen notwendig ist, um mit vielen Situationen fertig zu werden, so ist es für uns doch nicht ausreichend. Ein Mensch weiß üblicherweise, wer er ist, kennt seinen Namen und weiß, dass „dieser Körper“ sein eigener Körper ist. Das ­bedeutet, dass das Gefühl für das „Ich“ aus dem Gefühl für den ­eigenen Körper folgt.

Das bin ich!
So führt mich meine Beschäftigung mit diesem Thema zu der Erkenntnis, dass mein Hund Jethro wusste, dass er Jethro – und nicht sein Hundefreund Zeke – war. Viele Tiere kennen Tatsachen wie „das ist meine Rute“, „das ist mein Territorium“, „das ist mein Knochen“, „das ist mein Freund“ und „das ist mein Urin“. Alles, was Jethro für seine Hundewelt brauchte, war zu wissen, dass sein Körper nicht der eines anderen war, und ein paar weitere Informationen darüber, was ihm gehörte und was nicht. Er und viele andere Tiere, darunter auch seine wildlebenden Verwandten wie Wölfe, Koyoten, Schakale und Füchse, haben einen Sinn für Besitz oder ein Gefühl für das eigene Ich oder ihren eigenen Körper. Und aus diesem Gefühl konstituiert sich das Selbst.

Jethro konnte auch eine Vielzahl an Botschaften kommunizieren, in vielen und unterschiedlichen Kontexten interaktiv handeln und sein Leben als Hund genießen. Das können auch Schimpansen, Rhesusaffen, Wölfe, Katzen, Bären, Krähen, Bienen, Ameisen und viele andere Tiere. Sie zeigen ein soziales Selbstbewusstsein insofern, als sie sich der verschiedenen sozialen Beziehungen, in denen sie leben, bewusst sind.

Das Ich der Wölfe
Es besteht kein Zweifel, dass der evolutionäre und ökologische Ansatz in der Klärung von Fragen über das Selbst der Tiere uns helfen kann zu verstehen, warum sich in den verschiedenen Spezies unterschiedliche Grade an Selbstbewusstheit entwickelt haben, wofür diese unterschiedlichen Grade sinnvoll sind und welchen Funktionen sie dienen. In diesem Sinn können Paul Sherman von der Cornell University und ich behaupten, dass unterschiedliche Spezies unterschiedliche Grade von Selbstbewusstheit aufweisen, in Abhängigkeit von ihren verschiedenen arttypischen Sozialmilieus und Überlebensstrategien.

Höhere Grade an Selbstbewusstheit sind bei solchen Tierarten zu erwarten, deren Individuen am meisten davon profitieren, wenn sie über ihr eigenes Verhalten „nachdenken“ und es anpassen, und zwar als Folge dieser Reflexion darüber, wie andere Individuen früher auf ihr Verhalten reagiert haben. Daher müsste die Selbstbewusstheit bei langlebigen Individuen von Arten, die in Gruppen in gegenseitiger Beeinflussung leben, am stärksten sein. Es wäre daher ganz besonders interessant, die verschiedenen Grade der Selbstbewusstheit bei solchen in Gruppen lebenden hochsozialen Tieren wie Wölfen, Spechten, Krähen, Mungos u.a. zu studieren. Gruppen, die aus unterschiedlich nahe verwandten Sippen bestehen, in denen es beispielsweise kooperative Brutpflege (d.h. andere Tiere helfen bei der Aufzucht der Welpen), „Vetternwirtschaft“ und Zusammenarbeit genauso gibt wie Konkurrenz und „Selbstsucht“. Innerhalb einer solchen Gruppendynamik ist die Kommunikation (sei sie visueller, vokaler oder chemischer Art) sehr komplex und die Individuen leben in intensiven Wechselwirkungen.

Sherman und ich behaupten, dass Tiere mit kooperativer Brutpflege und eusoziale (hochorganisiert, auf breiter Basis sozial, sozusagen „gesellig“ im wertfreien Sinne. Wichtige Merkmale dafür sind die Arbeitsteilung und mindestens zwei Generationen in einer Gruppe) Wirbeltiere einen gleich hohen oder vielleicht sogar höher entwickelten Sinn für Selbstbewusstheit aufweisen als viele Primaten. Dies deshalb, weil Individuen, die in ihren sozialen Milieus überleben und sich reproduzieren wollen, ihre Strategien in Abhängigkeit davon ausrichten müssen, wie andere Mitglieder ihrer Gruppe auf sie reagieren. Und dies impliziert naturgemäß eine Reflexion über das eigene Verhalten in Bezug auf diese Fremdreaktion mit dem Ziel einer Verhaltensänderung bzw. -anpassung.

Das beinhaltet z.B. eine Berücksichtigung der individuellen Unterschiede der Gruppenmitglieder, um bei der Jagd (Wölfe), beim Anlegen von Vorräten (Spechte, Maulwurfsratten) oder beim Schutz vor Feinden (Eichelhäher, Krähen, Mungos) erfolgreich zu sein. Wir stellen die Hypothese auf, dass sich Selbstbewusstheit zusammen mit kooperativer Brutpflege und eusozialem Verhalten in Wirbeltieren, die in kleinen Kolonien leben, evolutionär entwickelt hat, wenn nicht sogar eine Voraussetzung dafür war.

Ich bin nicht du!
Wie grenzen Tiere sich voneinander ab? Viele Studien über Selbstbewusstheit verwendeten Spiegel, um herauszufinden, wie Tiere auf visuelle Signale über sich selbst reagieren. Das funktionierte gut bei in Gefangenschaft lebenden Primaten, Delfinen und Elefanten. Aber wir müssen auch etwas über die Bedeutung anderer Sinne für die Selbstbewusstheit lernen, da einige Tiere, wie beispielsweise Caniden und Nagetiere, auf solche visuellen Signale durch ihr Spiegelbild meist nicht reagieren. So haben in der Welt der Hunde v.a. Gerüche und Geräusche eine sehr große Bedeutung. Viele Säugetiere unterscheiden geruchlich zwischen sich und anderen Individuen (Urin, Drüsensekrete usw.). Und viele Vögel können zwischen ihren eigenen „Liedern“ und denen anderer Artgenossen unterscheiden.

Über fünf Winter hindurch habe ich ein Feldexperiment durchgeführt, in dem ich den Urin meines Hundes Jethro auf dem Schnee sammelte, an andere Stellen verbrachte und seine Schnüffelreaktionen studierte. Diese variierten signifikant in Abhängigkeit davon, ob es sich um seinen eigenen urinmarkierten Schnee handelte oder um den anderer Hunde. Jethro konnte genau zwischen SEINEM Schnee und dem Schnee ANDERER unterscheiden. Natürlich wissen wir damit noch nicht, welche konkrete Bedeutung dies dafür hat, was Tiere über sich selbst wissen, aber es scheint so zu sein, dass ein Sinn für das Selbst auf einem kombinierten Signal beruht, das aus der Integration von Informationen verschiedener Sinnesmodalitäten (Hör-, Seh-, Geruchs- und Geschmacks- sowie Tastsinn) resultiert.

Wozu sich um Selbstbewusstheit der Tiere kümmern?
Während Fragen über tierische Selbstbewusstheit zunächst oft nur akademischer Natur zu sein scheinen, so haben die Antworten auf diese Fragen sehr wohl wichtige praktische Konsequenzen für die Art und Weise, wie Menschen mit Tieren umgehen. Und selbst wenn jemand Tieren jede Form der Selbstbewusstheit abspricht, d.h. meint, dass ein Tier nicht weiß, „wer“ es ist, so bedeutet das nicht, dass ein Tier nicht fühlen kann, dass seinem Körper Schmerzen zugefügt werden.

So darf das Ausmaß der Selbstbewusstheit keinesfalls als verlässlicher Indikator für eine objektive Bewertung von Wohlempfinden verwendet werden. Wenn ich darüber nachdenke, was Hunde über sich wissen könnten, erinnere ich mich an eine Stelle in Tom Robbins Buch „Another Roadside Attraction“: „Amnesie heißt, dass man nicht weiß, wer man ist, es aber unbedingt wissen will. Euphorie heißt, dass man nicht weiß, wer man ist, dies einem aber egal ist. Und Ekstase heißt, dass man genau weiß, wer man ist – dies aber einem genauso egal ist“. Vielleicht befinden sich Tiere in einem Zustand ähnlich der Euphorie oder Ekstase?

Wow, das bin ich!
Also, rufen Hunde oder andere Tiere „Wow, das bin ich!“, wenn sie sich betrachten, sich hören oder sich riechen? Haben sie einen Sinn von „Ich“? Wir wissen es nicht wirklich, vor allem nicht bei Wildtieren. Und daher ist es Zeit für uns Wissenschaftler, unseren gemütlichen Lehnstuhl zu verlassen und ins Feld zu ziehen. Spekulationen ersetzen keine sorgfältigen Verhaltensstudien. Einige Menschen wollen nicht einmal die Möglichkeit einer Selbstbewusstheit von Tieren anerkennen, wohl weil sie befürchten, dass die Grenzen zwischen Menschen und Tieren verschwimmen oder dass ihr enges anthropozentrisches Weltbild einstürzen könnte, wenn sie es tun. Doch Darwins Ideen über die Kontinuität, zusammen mit empirischen Daten und einem gesunden Menschenverstand, warnen uns vor einer starren Einstellung, nach der nur wir Menschen und vielleicht ein paar Tierarten wie Menschenaffen oder Elefanten eine Form von Selbstbewusstheit entwickelt haben. Aber eines ist sicher: Hunde haben ein noch sorgfältigeres Erforschen verdient!

Pdf zu diesem Artikel: ich_bewusstsein

 

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Dr. Marc Bekoff
Der Autor Marc Bekoff ist Professor a.D. für ­Ethologie und Evolutionäre Biologie an der Colorado Universität in Boulder USA. Für seine wissenschaftliche Arbeit hat er viele Auszeichnungen erhalten, darunter auch die Guggenheim ­Mitgliedschaft und den»Exemplar Award« für lange Beiträge von musterhafter Beispielhaftigkeit der Animal Behavior Society. Bekoff hat über 30 Bücher und drei Enzyklopädien veröffentlicht, schreibt regelmäßig über ­Hunde, Kognition und Gefühle von Tieren sowie Naturschutz für das Online-Portal Psychology Today. Zudem betreibt er die Internetpräsenzen www.marcbekoff.com und, zusammen mit der Primatenforscherin Jane Goodall, www.ethologicalethics.org.

1 KOMMENTAR

  1. Leider wurde mein Kommentar in der begründenden Langversion nicht gespeichert, es interessiert mich auch nicht warum, denn ich habe hier die Chance auf die unbegründete Kurzversion:

    Ich bin davon überzeugt, so wie ich für den Autor des Berichtes auf Grund des Titels „WOW – DAS BIN ICH!“ vermute, höhere und besonders hoch soziale Tiere wie der Mensch und auch Wölfe und Hunde haben ein ICH-Bewusstsein.

    Das Dreieck von „AMNESIE, dass man nicht weiß, wer man ist, es aber unbedingt wissen will ; EUPHORIE , dass man nicht weiß, wer man ist, dies einem aber egal ist; EKSTASE , dass man genau weiß, wer man ist – dies aber einem genauso egal ist“ werde ich nun um das „Wahre ICH-Bewusstsein“ ergänzen.

    Nehmen wir also ein orthogonales Koordinatensystem und tragen die beiden Faktoren „Kenntnis des ICH“ als quantitative Grösse auf der Senkrechten ein, von „Keine Kenntnis“ bis „vollkommene Kenntnis“. Auf der waagerechten Achse postulieren wir die individuell qualitative Ausprägung von „egal/unbedeutsam“ bis „nicht egal / hoch bedeutsam“.
    Wir erhalten im Groben differenziert 4 Quadranten, die ich im Folgenden darlegen werde:

    1. links unten = Das ICH ist unbekannt und es ist Nicht bedeutsam, der Autor bezeichnet es als EUPHORIE, dem kann ich voll zustimmen. Das vermeintliche Wesen interagiert nicht mit seiner Umwelt und hat den Ausdruck eines Steifftieres, wer eines besitzt ist darüber euphorisch, denn es stellt keinerlei Ansprüche. Es ist der TOD.

    2. rechts unten = Das ICH ist unbekannt und es ist sehr bedeutsam, um das ICH kennen zu lernen, der Autor bezeichnet es als AMNESIE. Ich nenne es NEUGIER und Entwicklungschance für das Wesen in seiner Evolution und Ontogenese.

    3. links oben = Das ICH ist gut bekannt, aber unbedeutsam, der Autor nennt es EKSTASE, ich bezeichne es, bezogen auf Menschen als Religion, bei den anderen hoch sozialen Wesen, wie Wolf und Hund als die Ecke der „subdominanten Gefolgschaft“. Diese Individuen können sich in zwei Richtungen entwickeln, kommen sie doch aus dem Quadranten 2. …
    einmal nach 1. das ist ihr Tod, oder nach 3 das ist ihre andere Zukunft.

    4. rechts oben = Das ICH ist bekannt UND es ist bedeutsam zur Gestaltung der sozialen Interaktionen und der Umwelt. Es ist von Autor nicht benannt, warum auch immer nicht in seinen Hypothesen. Ich nenne es Leadership / Weisheit. deutlich abgegrenzt vom Aktionismus des Managements. Hier sind die sozialen Anführer der Rudel und Gruppen, die Aktionen steuern und Einfluss auf das Handel anderer Gruppenmitglieder nehmen, zum Wohle der Reproduktion und des Erhalts der Gemeinschaft. Sie können sich entwickeln in Richtung 1., dies ist ihr Tod. Oder aber in Richtung 3. , dann wurden sie in ihren Handlungen und Entscheidungen dominiert von einem aufstrebenden, ontologisch „besseren“ Mitglied aus 3.

    Betrachten wir nun die mannigfaltigen Untersuchungen zum Sozialverhalten der Caniden, so bleibt nach meiner Überzeugung nur noch das Postulat des „ICH-Bewusstseins“ bei höheren Lebewesen in sozialen Gemeinschaften.
    Für Insekten und Staatsquallen bezweifle ich es noch vehement , was aber zu beweisen wäre.

    Heijo Fescharek, Dipl.Päd.

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